Katzensprache
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Leises Mautzen
Ein leises oder zartes Mautzen setzen Katzen ein, um von ihren Dosis alles zu bekommen, was sie möchten. Aber auch Kater, die eine Katze umgarnen setzen diese Laute ein.
Schnurren
Mütter schnurren während des Säugens und im sich und die Kitten zu beruhigen. Auch die Kitten schnurren beim säugen. Katzen schnurren außerdem bei Stresssituationen und bei Schmerzen. Wahrscheinlich um sich Mut zu zusprechen und um sich selber zu beruhigen. Und natürlich als Zeichen des Wohlbefindens. Wissenschaftler haben festgestellt, dass die Frequenz die mit dem Schnurren erzeugt wird in der Lage ist, Knochenbrüche schneller heilen zu lassen. Man versucht wohl jetzt diese Frequenz nachzuahmen um das medizinisch einzusetzen. Außerdem gibt es Untersuchungen, dass durch das Schnurren und Streicheln einer Katze der Blutdruck gesenkt werden kann.
Gurren
Ist typisch für Mütter, die ihren Nachwuchs rufen. Rollige Katzen klingen ähnlich.
Heulen
In die Enge getriebene Katzen heulen. Katzen kundigen damit außerdem an, dann ihnen schlecht ist und sie sich übergeben müssen.
Schnattern
Ist der Ausdruck für den Jagttrieb.
Knurren
Ausdruck für Aggressionen und Ärger in der Katze. Mütter knurren als Zeichen für ihren Beschützerinstinkt.
Fauchen
Der Katze gefällt etwas nicht und will in Ruhe gelassen werden.
Spucken
Ist die Steigerung von Fauchen. Ein gutes Zeichen dafür, dass es der Katze reicht und das man sie wirklich in Ruhe lassen sollte, sonst fährt sie wohl möglich ihre Krallen aus.
Augen, Ohren, Gesicht
Augen halb geöffnet, Ohren in Normalstellung
Katze ist entspannt
Ohren nach vorne gedreht, die Augen weit geöffnet
höchste Aufmerksamkeit. Zusammen mit der Drohstellung steht ein Angriff bevor.
Ohren leicht nach außen gedreht
Unsicherheit
angelegte Ohren
Unwohlsein, Angst
Ohren nach hinten gedreht und stark seitlich gedreht, Augen zu Schlitzen geformt
Abwehrstellung
flach angelegte Ohren, stark verengte Pupillen
Katze versucht einen Angreifer in die Flucht zu schlagen
Stirnrunzeln
Verwunderung, Missmut
große Pupillen
Augenblick der Angst, Wut oder Liebe
Zuzwinkern
Ich mag dich
aufgestellte Ohren, selbstbewusster Blick
Spielfreudig
leicht angelegte Ohren
Katze ist voller Erwartungen
offenes Maul, eng anliegende Ohren, Augen zu Schlitzen geformt
Katze ist bereit zu kämpfen
der Schwanz
Fragezeichen
übermütige Spiellaune
hochgestreckt
bedeutet meistens Freude, kann aber auch ein Zeichen von Wut sein.
hängen
Die Katze ist ausgeglichen
ruckartiges hin und her bewegen
Erregung, positiv wie negativ
Peitschen
Verärgerung
an der Wurzel hochgezogen; Spitze zuckt erregt
Drohstellung. Auch sichtbar bei rolligen Katzen..
Wohlbefinden
Katzen drücken ihr Wohlbefinden mit einer freundlich entspannten Körperhaltung aus. Sie sitzen oder liegen also völlig entspannt. Die Augen schauen ruhig und blinzeln bei Helligkeit ab und an. Die Orden sind nach vorn gerichtet. Die Schnurrhaare stehen seitwärts ein wenig gefächert. Zur Begrüßung kommt die Katze dann mit hoch aufgerichtetem Schwanz und freudig erhobenem Kopf auf ihre Dosis zu. Wenn sie schmusen möchte bei der Begrüßung, reibt sie zusätzlich schnurrend Kopf und Flanken an den Beinen oder den Händen ihrer Dosis.
Aufmerksamkeit
Aufmerksame Katzen erkennt man gut an ihren gespitzten und direkt nach vorn gedrehten Ohren. Die Schnurrhaare sind auch nach vorn gerichtet und breit gefächert. Erst einmal wirkt die Katze ganz ruhig, nur der Schwanz wedelt langsam hin und her. Meist erhebt sie aber dann spielerisch eine Pfote, um nach dem Objekt der Begierde zu hascchen. .
Abwehr
Abwehrverhalten wird von Katzen mit seitlich weg geklappten Ohren signalisiert. Die Pupillen weiten sich und die Schnurrhaare werden angelegt. Der Schwanz peitscht hin und her. Übersieht man diese Abwehrzeichen geht die Katze in die Verteidigung über: Zeigt ihre Krallen oder teilt auch entsprechende Pfotenhiebe aus. Meist faucht, spuckt oder knurrt sie dabei. Dies kann sich bei sehr hoher Verärgerung auch bis zu schrillem Geschrei hoch steigern.
Angriff
Angriffslustig zeigen sich Katzen meist nur bei anderen Fellnasen. Bei Wohnungskatzen die zusammen leben und kennen, handelt es sich hierbei meist um eine Aufforderung zur Kabbelei. Dabei wird sich mit hoch aufgerichteten Beinen vor dem mutmaßlichen Feind aufgebaut, die Ohren dabei nach hinten gedreht. Die Schnurrhaare sind breit gefächert, die Pupillen klein und die Schwanzhaare meist gesträubt. Die Fellnase duckt sich im rechten Winkel und wirft sich dann blitzschnell auf den Rivalen. Der rollt sich dann auf den Rücken und pariert mit Zähnen oder sogar mit Krallen im Ernstfall. Will der Rivale jedoch nicht, senkt er den Kopf und signalisiert somit Unterlegenheit.
Ängstliche Zurückhaltung
Eine ängstliche Katze versucht sich erstmal unauffällig zu machen, in dem sie sich in ein Versteck zurück zieht und dort eine erstarrte Haltung annimmt. Die Ohren und Schnurrhaare sind seitlich angelegt, Augen und Pupillen sind schmal und das Kinn ist angedrückt. Wenn sich die Angst hoch steigert, gehen Katzen jedoch auch schnell zum Angriff über. Dabei sträuben sich dann die Haare, die Ohren liegen seitwärts am Kopf an, die Pupillen werden riesengroß und der Schwanz peitscht hin und her. Manchmal kreischen sie auch laut dabei. Das sollte man als Katzenhalter wissen und gut daran tun, die Fellnase dann auf keinen Fall anzufassen. Denn auch gut gemeintes Streicheln empfinden Fellnasen dann als Bedrohung und schlagen sofort mit den Krallen zu. Besser ist, man redet, ohne die Fellnase dabei zu bedrängen, beruhigend auf sie ein und zieht die Hände zurück um blutige Kratzer zu vermeiden, bis sich die Situation wieder entspannt hat.
Milchtritt
Der Milchtritt ist ein sogenanntes Treteln, Kneten ("kneteln") der mütterlichen Zitzen mit den Vorderpfötchen zur Anregung des Milchflusses. Im späteren Alter ist er auch Ausdruck äußersten Wohlbehagens und wird meist von Schnurren begleitet. Da das ein angeborenes Verhalten ist, ist es möglich, dass sich bei von Menschenhand großgezogenen Katzen dieser Reflex nicht ausbildet. Der Milchtritt dient außerdem auch zur Markierung des Reviers. Mit den Duftdrüsen auf der Tatzen-Unterseite gibt die Fellnase auf einen Menschen oder auch einen Gegenstand wie eine Decke oder ein Kissen ihre Duftstoffe ab, um ihn als ihren „Besitz“ zu kennzeichnen, ähnlich der Reviermarkierung mit ihrem Urin. Ihren Menschen markieren Katzen nur durch das geschilderte Treteln oder Reiben des Köpfchens, aber nie mit Urin.
